2C-B (4-Brom-2,5-Dimethoxyphenethylamin) ist ein synthetisches Psychedelikum aus der Phenethylamin-Familie, das erstmals 1974 vom Chemiker Alexander Shulgin synthetisiert und in seinem Buch PiHKAL dokumentiert wurde. Es ist strukturell mit Mescalin verwandt und wirkt als partieller Agonist an Serotonin-5-HT2A-, 5-HT2B- und 5-HT2C-Rezeptoren (Papaseit et al., 2018).
2C-B ist besonders dosisabhängig. Bei niedrigeren Dosen beschreiben viele Menschen warme, sinnliche, gesellige, entaktogenartige Effekte, die mit MDMA vergleichbar sind, während höhere Dosen eindeutig psychedelische visuelle Effekte und verändertes Denken hervorrufen. Forschung, die es mit anderen Substanzen vergleicht, fand, dass es Wahrnehmungsveränderungen wie andere Psychedelika erzeugt, aber mit geringerer Beeinträchtigung und angenehmeren, MDMA-ähnlichen Qualitäten (Caudevilla-Gálligo et al., 2012). Die Wirkungen dauern typischerweise etwa 4–8 Stunden.
Da es hochgradig dosisempfindlich ist — kleine Unterschiede von wenigen Milligramm verändern die Erfahrung deutlich — und manchmal falsch verkauft oder mit anderen Verbindungen verwechselt wird, sind genaues Wiegen und Testen besonders wichtig. Diese Seite fasst seine Pharmakologie, Wirkungen und Risiken zusammen, basierend auf peer-reviewter Literatur und etablierten Ressourcen zur Schadensminderung.