Kakao stammt aus den Samen des tropischen Baumes Theobroma cacao. Seine leichten psychoaktiven Wirkungen beruhen vor allem auf Methylxanthinen — hauptsächlich theobromine, daneben eine geringere Menge Koffein —, die sanfte Stimulation sowie eine Verbesserung von Stimmung und Wachheit bewirken (Martínez-Pinilla et al., 2015; Smit et al., 2004). Er enthält auch kleine Mengen weiterer Verbindungen wie phenylethylamine, deren Beitrag zum subjektiven Erleben jedoch bescheiden ist.
Bei sogenannten Kakaozeremonien wird eine relativ große Dosis minimal verarbeiteter Kakaopaste getrunken, um ein Gefühl von Wärme, Offenheit und Verbundenheit zu fördern — oft als „Herzöffnung“ beschrieben. Wichtig ist: Kakao ist kein Psychedelikum und erzeugt keine Visionen oder starke veränderte Zustände; seine Wirkungen sind subtil und anregend.
Kakao gehört unter den hier behandelten Substanzen zu den risikoärmsten für gesunde Erwachsene, ist aber nicht völlig frei von Vorsicht — große Dosen können die Herzfrequenz beeinflussen, er interagiert mit Koffeinemfindlichkeit, und theobromine ist für Haustiere tatsächlich giftig. Diese Seite fasst seine Pharmakologie, Wirkungen und geringen Risiken zusammen.